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Die Viehzucht
Die Viehzucht war für die Wirtschaft von Lusern immer schon ein sehr heikler Sektor, man denke nur an die Beschaffenheit des Geländes, an den Mangel an Wiesen und an das sicherlich nicht besonders günstige Klima, das dieses hochgelegene Dorf charakterisierte. Die meist betriebene Zucht betraf Ziegen und Kühe die den Rohstoff lieferten, der in die bis zum Ende der siebziger Jahre betriebenen Käsemolkerei des Dorfes gebracht wurde. Die Milch wurde zu Butter und Käse verarbeitet die unter die Dorfbewohner, je nach zugebrachter Milchproduktion, verteilt wurden.
Auch die Schweinezucht spielte in der Luserner Wirtschaft eine wichtige Rolle. Einst war es für die Luserner Brauch, am 2. November nach Asiago zu gehen um ein 10-12 Kilo schweres Ferkel zu kaufen, das dann großgezogen und reichlich gefüttert wurde um dann nach fast einem Jahr zu Winteranfang geschlachtet zu werden. Da jedes Teil vom Schwein verwendet wurde, war der Ertrag sicherlich recht gut.
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